Notstromaggregat für Einfamilienhaus

Das Stromnetz in Deutschland gilt als relativ sicher aber auch hier kommt es jedes Jahr zu mehreren Stromausfällen. Je nach Standort sind diese in Großstädten meist nur von kurzer Dauer. In ländlichen abgelegenen Gebieten kommt es gerade bei Unwetter jedoch häufiger zu länger andauernden Stromausfällen.

Ein Notstromaggregat für das eigene Einfamilienhaus kann Stromausfälle überbrücken und dafür sorgen, dass wichtige Geräte weiterhin laufen. Wer im eigenen Haus oder in angrenzenden Räumlichkeiten auch noch seine eigene Firma betreibt, der ist oft auch auf eine störungsfreie Stromversorgung angewiesen.

Aspekte für und gegen ein Notstromaggregat

Echte Notstromversorgung

Als Notstromaggregat wird oft ein autarker Stromgenerator bezeichnet. Nach dem Anlassen des Generators können an dessen Steckdosen mehrere Geräte angeschlossen werden.

Bei einer echten Notstromversorgung hingegen springt bei einem Netzausfall das Notstromaggregat automatisch an. Es werden alle Verbraucher ohne Unterbrechung auf die Generator-Versorgung umgeschaltet.

Damit es wirklich keinerlei Unterbrechung vom Netzausfall bis zum Anlaufen des Notstromaggregats gibt, muss in der Zwischenzeit die Versorgung über Batterien sichergestellt werden.

So eine Notstromanlage mit Puffer Batterien und Notstromaggregat muss genau berechnet werden und von einem Installateur an die eigene Haus Elektrik angeschlossen werden. Die Installation und Wartung solcher Anlagen ist recht kostspielig und lohnt sich wirklich nur, wenn durch einen Netzausfall deutlich höhere Kosten entstehen würden.

USV als Alternative zum Notstromaggregat

Die Abkürzung USV steht für unterbrechungsfreie Stromversorgung. Es handelt sich um ein Gerät mit einer integrierten Pufferbatterie. Eine USV wird am Eingang mit dem Stromnetz verbunden. Am Ausgang werden alle wichtigen Geräte angeschlossen, welche im Falle eines Stromausfalls nicht abrupt abgeschaltet werden sollen.

Bei auftretenden Netzschwankungen oder einem Netzausfall schaltet die USV nun ohne Unterbrechung auf die Pufferbatterie um. Wenn die Netzspannung zurück kehrt, schaltet die USV wieder unterbrechungsfrei auf Netzbetrieb um. Anschließend wird die Pufferbatterie wieder aufgeladen.

 

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Wann ist eine USV sinnvoll?

Eine USV ist sinnvoll, um empfindliche Geräte vor einem abrupten Ausfall der Netzspannung zu schützen. Damit können wichtige Geräte bei einem Stromausfall weiter betrieben werden und werden nicht hart abgeschaltet.

Welche Laufzeit haben die Batterien?

Die maximale Überbrückungszeit einer USV hängt von deren Dimensionierung ab. Soll nur ein abrupter Spannungsausfall für angeschlossene Computer und Server vermieden werden, so lässt sich eine USV mit den angeschlossenen Geräten koppeln.

Sinkt die Restlaufzeit unter einer definierten Schwellwert, werden die angeschlossenen PCs und Server automatisch heruntergefahren, bevor die Pufferbatterie leer ist.

Notstromaggregat mit USV

Die Batterien einer USV haben in der Regel einer Laufzeit von 20 Minuten bis hin zu wenigen Stunden. Sollen längere Ausfallzeiten überbrückt werden, können USV und Notstromaggregat kombiniert werden. Nach Wegfall der Netzspannung übernimmt zunächst die USV die Speisung der Geräte aus den enthaltenen Batterien.

In der Zwischenzeit startet automatisch das Notstromaggregat und wenn dieses bereit ist, werden die Geräte darauf umgeschaltet und vom Notstromaggregat versorgt. Alle Umschaltungen in diesem Szenario erfolgen ohne Unterbrechung für die angeschlossenen Geräte.